Maximum Security Services

VERANSTALTUNGSSICHERHEIT

Ob eine Veranstaltung gelingt und Erfolg bringt, viele positive Eindrücke und Erinnerungen hinterlässt und die Besucher begeistert hängt nicht zuletzt von der Organisation der Sicherheit ab. Dabei spielt eine professionelle Abwicklung eine gewichtige Rolle.

Diese bedingt: einen Lokalaugenschein direkt vor Ort zur Ermittlung der speziellen Bedürfnisse, die Erstellung eines unverbindlichen Angebots, die Erarbeitung eines erforderlichen Sicherheitskonzepts und die Bereitstellung von professionellem Personal zur Durchführung der Sicherheitsmaßnahmen für das jeweilige Event, sowie die Schutz- und Sofortmaßnahmen zur Sicherheit der Besucher.

Ein Lokalaugenschein bereits vor der Angebotserstellung vor Ort ist unerlässlich, um sich mit dem Veranstaltungsort, der Umgebung, den Zugangs- und Fluchtmöglichkeiten, den Erste Hilfe Einrichtungen etc. vertraut zu machen. Auch die Anzahl der erwarteten Teilnehmer und die zu betreuenden VIPs und deren Gefährdungspotential sind ausschlaggebend für die Festlegung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen, um diese gemeinsam mit dem Auftraggeber planen zu können.

Es ist unbedingt davon abzuraten die Sicherheit eines Events einer Firma anzuvertrauen, welche ein Angebot oder gar ein Sicherheitskonzept nur auf Basis der Beschreibung der Lokalität und der Teilnehmeranzahl verfasst. Dies ist nicht nur höchst unprofessionell, sondern gefährdet die Gesundheit der Besucher und auch den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Die Sicherheitsaufgaben einer Sicherheitsfirma beginnen also nicht erst mit dem Öffnen der Tore zu Beginn der Veranstaltung, sondern starten idealerweise bereits längere Zeit zuvor und beginnen bereits im Vorfeld der Organisation des Events mit in das Gesamtkonzept einzufließen. Dem Veranstalter wird beratend und unterstützend unter die Arme gegriffen, ihm werden Teilbereiche der Organisation abgenommen, um ihn für die Kernaufgabe der Abwicklung freizuspielen. Die enge Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Rettungs- und Ärztepersonal vor Ort ist ebenfalls enorm wichtig und kann im Ernstfall über das rasche Treffen von Sicherheitsmaßnahmen entscheiden.

Wir, die MSS GmbH als Eventsecurity wickeln nicht nur in Wien, sondern auch in ganz Österreich und Europa große und sicherheitsrelevante Veranstaltungen ab und setzen vom Ordnerdienst bis hin zum Personenschutz unser bestgeschultes und ISO17024 zertifiziertes Personal erfolgreich und zur vollsten Zufriedenheit unserer Auftraggeber ein. Da wir schon seit über 10 Jahren Metalldetektortore zur Personsdurchsuchung und speziell dafür geschultes Personal bei verschiedensten Events anbieten, kann man sicher von einer Vorreiterrolle auf diesem Gebiet sprechen. Ein durch unsere Personenschützer durchgeführtes „Room-Sweeping“, sowie der Einsatz eines Sprengstoffsuchhundes sind für uns je nach Anlass und Veranstaltung obligatorisch.

Leider werden erforderliche Sicherheitsmaßnahmen aus Bequemlichkeit und aus Kostengründen immer wieder vernachlässigt, oder sicherheitsrelevante Maßstäbe zu niedrig angesetzt, weil das Gefahrenpotenzial vom Veranstalter falsch eingeschätzt oder nicht erkannt wird. Das funktioniert so lange nichts „passiert“. Sollte es aber zu einem, oft auch nur harmlosen Zwischenfall kommen, hat das sehr oft fatale Folgen. Im Ernstfall, bei einer eventuellen Vernachlässigung von Sicherheitsvorschriften, hat das nicht nur für das Sicherheitsunternehmen, sondern auch für den Veranstalter neben den moralischen, auch unangenehme rechtliche Folgen.

Ob damit ein Angriff, ein Massaker wie erst kürzlich in Las Vegas nahe dem Casino Mandalay Bay auf ein Musikfestival verhindert werden kann ist fraglich, aber dieses Bedrohungspotenzial ist selbst für erfahrene Profis neu und sicherlich eine große Herausforderung für die Absicherung zukünftiger, großer Veranstaltungen und Festivals.

Wir bedauern die zahlreichen Opfer und unzähligen Verletzten zutiefst und sprechen den Verwandten und Freunden derer, die hier zu Tode gekommen sind unser tiefstes Mitgefühl aus.

In Österreich ist das Veranstaltungsrecht bundesländerspezifisch geregelt und im Veranstaltungsgesetz festgeschrieben.

Zum Thema Veranstaltungssicherheit haben wir ein paar Auszüge aus dem Veranstaltungssicherheitsgesetz OÖ angefügt.

Sicherheit bei Veranstaltungen:

Ordnerdienst: Bei Veranstaltungen ist je 100 erwarteter Teilnehmer eine Person mit Ordneraufgaben zu betrauen, die in diese Aufgaben entsprechend zu unterweisen ist.

Erste Hilfe: Erste-Hilfe-Grundausstattung ist bei allen Veranstaltungen verpflichtend, ab 500 Personen ist eine in Erster Hilfe qualifiziert ausgebildete Person ausschließlich für Erste-Hilfe-Leistungen abzustellen.

Lärmschutz: Für Veranstaltungen mit Musikanlagen ist die Lärmschutzrichtlinie des Umweltbundesamtes verbindlich zu befolgen.

Rauchen: Bei Veranstaltungen gelten die Verbotsnormen des Tabakgesetzes. In den abgetrennten Raucherbereichen sind nicht brennbare Behälter oder Sicherheitsbehälter vorzusehen.

Brandschutz: Eine für die Sicherstellung eines wirksamen Brandschutzes beauftragte und unterwiesene Person ist einzusetzen.

Bei Veranstaltungen mit großen Teilnehmerzahlen wird im Regelfall ein spezielles Sicherheitskonzept für die Veranstaltung erforderlich sein.

Dieses Konzept wird von Sicherheitsunternehmen erstellt, die auch entsprechende Fachkräfte einsetzen und die Koordination der Sicherheitsdienste übernehmen sowie geschultes Personal zur Verfügung stellen können.

(Quelle: WKOÖ, Veranstaltungssicherheitsgesetz, https://www.wko.at/branchen/ooe/tourismus-freizeitwirtschaft/gastronomie/Veranstaltungssicherheitsgesetz.html)

Jugendschutz bei Veranstaltungen

Wird bei Veranstaltungen, die (auch) für Jugendliche zugänglich sind, Alkohol verabreicht, so ist eine Kennzeichnung der Jugendlichen (verschiedenfarbige Armbänder, o. ä.) notwendig, die eine altersmäßige Einstufung ermöglichen (14–16, 16–18, über 18 Jahre). Die Kennzeichnung muss eine missbräuchliche Weitergabe der Kennzeichnung weitgehend ausschließen.

Bei Veranstaltungen, die auch von Jugendlichen besucht werden können, ist die Bewerbung durch Lockangebote zum Konsum von alkoholischen Getränken verboten.

Die Jugendschutzbestimmungen sind im Eingangsbereich zur Veranstaltung gut lesbar anzuschlagen. Alkoholisierten und unter Drogeneinfluss stehenden Personen ist der Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

Auch dafür ist das Sicherheitspersonal im Auftrag des Veranstalters zuständig und muss sich mit den jeweiligen Vorschriften und Gesetzen, sowie der Hausordnung der Veranstaltung vertraut machen und deren Einhaltung überwachen.