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Das Darknet ist ein Peer-to-Peer-Netzwerk, das seinen Teilnehmern eine höhere Sicherheit verspricht und von diesen untereinander manuell hergestellt wird. Wo die Überwachung durch staatliche Organe besonders gering ist, können jedoch auch illegale Aktivitäten verstärkt auftreten. Im Folgenden sollen daher die Vorzüge und Gefahren des Darknets aufgezeigt werden.

Der Begriff „Dunkles Netz“ wird in der Informatik wertfrei für eine bestimmte Art von Peer-to-Peer-Overlay-Netzwerken verwendet. Peer-to-Peer bedeutet, dass die Teilnehmer des Netzwerks die Verbindungen untereinander direkt von Rechner zu Rechner herstellen. Ein Umweg über einen Server wird hier nicht genommen. Solche Netzwerke finden sich auch im normalen Internet, hier werden solche Verbindungen jedoch willkürlich mittels eines automatischen Verfahrens hergestellt. Im dunklen Netz hingegen initiieren die Teilnehmer die Verbindungen untereinander selbst. 

Die Vorzüge, die solche Netzwerke bieten, liegen auf der Hand:

Die manuell eingerichteten Verbindungen direkt von Client zu Client bieten ein hohes Maß an Schutz, und Angreifer erhalten nur sehr schwer Zugriff auf solche Netzwerke. Ein anderer Vorteil wiegt aber vielleicht noch viel schwerer: Potentielle Angreifer wissen noch nicht einmal etwas von der Existenz des dunklen Netzes. Die Teilnahme am Darknet erfolgt in der Praxis auf Einladung. Wer keine solche Einladung erhält, kann von dem Netz daher auch erst einmal nichts wissen. Damit fallen die dunklen Netze bereits im ersten Schritt als Angriffsziele aus. 

Vorteilhaft ist auch, dass die Daten in diesem versteckten Teil des Internets verschlüsselt übertragen werden. Die IP-Adresse des Anwenders sollte in den meisten Fällen nicht auslesbar sein. Damit haben zum Beispiel staatliche Überwachungsorgane kaum die Möglichkeit, das Nutzerverhalten des Internetbesuchers nachzuverfolgen.

Beispiele für die positive Nutzung des Darknets gibt es viele. So entgehen zum Beispiel Dissidenten in Ländern mit autoritären Regimen der staatlichen Zensur. Dies ist oft deren einzige Möglichkeit, ihre Informationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Whistleblower teilen ihre Erkenntnisse mit, ohne ihre Identität preiszugeben und Freigeister pflegen einen unbeobachteten Informationsaustausch. 

Doch das dunkle Netz zieht gelegentlich auch die Falschen an.

Welche Gefahren sind mit dem Darknet verbunden und worin bestehen diese Nachteile konkret?

Die Vorteile des Darknets verkehren sich schnell in ihr Gegenteil, wenn die Teilnehmer kriminelle Handlungen vornehmen möchten. Da das Darknet aus technischen Gründen kaum oder nur schwer überwacht werden kann, zieht die Dunkelheit Kriminelle geradezu an. Zu den möglichen kriminellen Aktivitäten in solchen Netzen gehört zum Beispiel der Handel mit Drogen, gefälschten Waren oder Waffen. Auch Terroristen bietet sich im dunklen Netz einen Raum, in dem sie ungestört operieren können.

Der versteckte Teil des Internets bietet nicht nur Anonymität für alle Teilnehmer unabhängig von ihrer guten oder schlechten Gesinnung, er weist auch spezifische Nachteile auf. So lassen sich die entsprechenden Seiten im dunklen Netz nicht über den normalen Webbrowser aufrufen. Die Einwahl ist nur möglich über Spezialbrowser wie den weit verbreiteten Anonymitätsbrowser Tor. Die Handhabung des Tor-Browsers fällt dabei bei weitem nicht so unkompliziert aus wie bei Chrome oder dem Firefox-Browser und richtet sich eher an technisch versierte Anwender. 

Die Maximum Security Wien findet zu diesem Thema, dass wie immer nicht Tatmittel das Problem darstellen, sondern die Menschen, die sie für Straftaten missbrauchen.